Charles Bullock entwarf das Gebäude. 1907 zog die Oudtshoorn Boys' High School ein, 1912 kam die Schulhalle dazu, geplant von J. E. Vixseboxse, der auch Federpaläste für die reichen Farmer der Gegend baute. Museum ist es seit 1972, Nationaldenkmal seit 1979. Im Mittelpunkt steht der Federboom, der Oudtshoorn um 1900 reich machte. 1913 waren Straußenfedern nach Gold, Diamanten und Wolle das viertwichtigste Exportgut des Landes. Ein Jahr später brach der Markt zusammen. Rund 80 Prozent der Straußenfarmer gingen bankrott.
- Eröffnung als Knabenschule
- 1907
- Uhrturm
- 30 m
- Museum im Schulgebäude
- 1972
- Synagoge, im Museum nachgebaut
- 1896
Daneben zeigt das Museum eine Apotheke aus dem frühen 20. Jahrhundert, alte Fahrzeuge und Musikinstrumente. Am meisten überrascht die nachgebaute Synagoge der St. John Street von 1896. Viele Federhändler waren Juden aus Litauen, und Oudtshoorn bekam den Beinamen „Jerusalem Afrikas“. Die Synagoge wird gelegentlich noch für Gottesdienste genutzt. Mit deinem Eintritt kommst du auch ins Le Roux Townhouse, gut einen halben Kilometer entfernt. Öffnungszeiten und Preise ließen sich nicht verlässlich klären.
- Dauer
- keine feste Angabe, das Le Roux Townhouse kommt dazu
- Kosten
- Eintritt schließt das Le Roux Townhouse ein; Preis: keine verlässliche Angabe (Stand September 2026), vor dem Besuch anrufen
- Wann
- keine verlässliche Angabe zu den Öffnungszeiten (Stand September 2026), vor dem Besuch anrufen
- Von der Moederkerk
- 0,5 km
Unser TippFang deinen Gang durch die Federstadt hier an. Das Museum erklärt den Boom, danach gehst du mit derselben Karte ins Le Roux Townhouse und siehst, wie die Federbarone wohnten.
CP Nel Museum: häufige Fragen
Was zeigt das CP Nel Museum in Oudtshoorn?
Das CP Nel Museum in Oudtshoorn zeigt die Geschichte der Straußenfedern, eine Apotheke aus dem frühen 20. Jahrhundert, Fahrzeuge, Musikinstrumente und eine nachgebaute Synagoge von 1896. Es steht in der ehemaligen Boys' High School an der Baron van Reede Street.
Warum gibt es im CP Nel Museum eine Synagoge?
Um 1900 lebten in Oudtshoorn viele jüdische Federhändler, vor allem aus Litauen, die Stadt wurde „Jerusalem Afrikas“ genannt. Das CP Nel Museum hat die Synagoge der St. John Street von 1896 nachgebaut, sie wird gelegentlich noch für Gottesdienste genutzt.
Ist das Le Roux Townhouse im Eintritt des CP Nel Museums enthalten?
Ja. Das Le Roux Townhouse gehört als Außenstelle zum CP Nel Museum in Oudtshoorn, der Eintritt des Museums schließt das Stadthaus ein.